Wenzel Meinl beteiligt sich am europäischen Protho Nucleus Musikprojekt
Seit über drei Jahren arbeitet die Firma Wenzel Meinl GmbH in Geretsried, Hersteller der Melton-Instrumente, an der Wiedergeburt des Helikons, aber darüber hinaus jetzt auch an einer ganzen Helikon-Familie. Der Initiator dafür war der slowenische Tubist und Komponist Igor Krivokapic, der das Bass-Helikon weiter führte über das Alt-, Tenor- bis hin bis zum Sopran-Helikon.
Dabei entstand das Alt-Helikon zusammen mit dem bekannten Pariser Künstler, dem Trompeter Julien Rousseau. Als erste Reihe der Aufführungen im Rahmen des europäischen Protho Nucleus Leader-Projekts in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Ljubljana, dem Zentrum für urbane Kultur Siska und dem Institut francais Charles Nodier sowie der Schweizer Botschaft in Slowenien und dem dortigen Ministerium für Kultur kam es nun zu einem ersten Konzert in Ljubljana unter der künstlerischen Leitung von Isidor Leitinger, dem Komponisten, Arrangeur und Dirigenten, der zugleich auch das Sopran-Helikon selbst spielte.
Das wichtigste künstlerische Ziel war es, neue und originelle Gegenwartsmusik vorzustellen, basierend auf dem gewinnbringenden Dreierbund der wechselseitigen Inspiration zwischen Künstlern, Interpreten und Hörern.
Die Besetzung sollte eine Rationalisierung der Orchestergröße darstellen und zugleich neue-alte Musikinstrumente vorstellen sowie sich mit Audiokontrasten zwischen Chordophonen, Membranophonen und Aerophonen auseinandersetzt: vier Helikone, zwei Saxophone, Schlagzeug und Vibraphon.
Es folgen nun im Namen dieses Projektes weitere Konzerte in Frankreich und der Schweiz und der Hersteller der Helikone und die Firma Wenzel Meinl in Geretsried erhofft sich, dabei auch eine Inspiration aus dieser neuen Instrumentenfamilie zu ziehen.


