Arbeitsabschied nach 38 Jahren in der Musikinstrumentenmanufaktur Wenzel Meinl

Dimitrios Fotiadis und Gerhard A. Meinl

Vor 38 Jahren trat er als Polierer in die Firma Wenzel Meinl GmbH in Geretsried ein und übernahm dort die schwere und auch schmutzige Arbeit die Blechblasinstrumente auf Hochglanz zu polieren. Das Blech wird nicht mit einer Schicht überzogen, sondern bevor Klarlack oder Silber auf die Oberfläche kommt, muß diese glänzen und das mit einem Tiefenglanz. Die großen Tuben darf man dabei nicht absetzen, sonst gibt es Striche oder Schatten und der Lack vergrößert dies gar. Zuvor muß mit einer Mischung aus Öl und Wiener Kalk jede Stelle gereinigt werden, die man dann mit den großen Polierscheiben nicht erreicht – in Summe ist dies auch eine Arbeit die höchste Konzentration erfordert.
So wurde Dimitri aus Griechenland zu einer Institutioni in der Firma Wenzel Meinl GmbH.
Am 26.September feierte nun seinen Ruhestand. Dafür übergab ihm als passionierten Jäger bei einem Mittagessen mit der ganzen Belegschaft Geschäftsführer Gerhard A. Meinl ein Fürst Plesshorn mit einer persönlichen Gravur als Dank für die treue Mitarbeit.  Und natürlich durfte die Musik nicht fehlen und so spielte für Dimitrios Fotiadis der zufällig anwesende Solotubist des Contertgebouw Orchesters Amsterdam Peer Hogendijk ein Ständchen von Joh. Seb. Bach.

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